Schädlinge und Schädlingsbekämpfung in Hamburg

Die häufigsten Haushaltsschädlinge

Es gibt eine große Anzahl an Organismen, die in menschlichen Wohnungen prinzipiell zum Schädling oder zumindest zum Lästling werden können. Am häufigsten haben es Kammerjäger in Hamburg mit folgenden Schädlingen zu tun:

Hausmäuse

Die Hausmaus (Mus musculus) zählt zu den Nagetieren, hat eine Körperlänge von etwa 10 cm und ist grau bis braungrau gefärbt. Als Kulturfolger lebt sie gerne in der Nähe menschlicher Behausungen. Hausmäuse vermehren sich äußerst rasch, eine Mäuseweibchen bringt es auf bis zu 10 Würfe mit 4 - 8 Jungen pro Jahr. Mäuse sind sowohl Vorrats-, Hygiene- als auch Materialschädlinge, sie machen durch ihren Verbiss Nahrungsmittel ungenießbar und können über Kot und Urin gefährliche Krankheitserreger übertragen. Mehr über Mäusebekämpfung in Hamburg erfahren.

Ratten

Die Wanderratte (Rattus norvegicus) ist mittlerweile weltweit verbreitet und hält sich bevorzugt in menschlichen Siedlungsgebieten auf. Die bis zu 25 cm langen Nagetiere nehmen pflanzliche und tierische Nahrung aller Art zu sich, auch verdorbene und faulende Produkte. Ebenso wie Mäuse sind sie äußerst vermehrungsfähig. Ratten sorgen für Schäden an Nahrungsmittelvorräten und Materialien (Kabelverbiss), darüber hinaus können sie Krankheiten wie Maul- und Klauenseuche, Cholera, Ruhr und Tuberkulose übertragen.

Wanderratten mögen Wasser und können Schwimmen, was es den Einwohnern der Stadt mit den Flüssen Elbe, Alster und Bille sowie den vielen Fleeten nicht nur in der Speicherstadt nicht einfacher macht. Weitere Infos zur Rattenbekämpfung Hamburg.

Schaben (Kakerlaken)

Schaben bilden eine eigene Insektenordnung. Von Bedeutung sind bei uns vor allem die bis zu 13 mm lange, hellbraun gefärbte Deutsche Schabe (Blatella germanica) und die bis zu 28 mm lange, dunklere Orientalische Schabe (Blatta orientalis). Schaben verstecken sich tagsüber in Ritzen und Spalten, nachts schwärmen sie aus und befallen Nahrungsmittel aller Art. Sie können Krankheitserreger einschleppen und verbreiten darüber hinaus einen unangenehmen, süßlichen Geruch.

Bettwanzen

Bettwanzen (Cimex lectularius) sind etwa 5 - 6 mm große, dunkelbraune und ausgesprochen flach geformte Insekten, die sich in Matratzen, Pölstern, Bettkanten, Mauerritzen und Ähnlichem versteckt halten. Nachts suchen sie den Menschen auf, um mit ihrem Saugrüssel Blut zu saugen. Um die Einstichstelle herum kann sich eine Pustel bilden, die meist stark juckt. Details unter Bettwanzenbekämpfung.

Flöhe

Flöhe (Siphonaptera) sind 1 - 4 mm große, flügellose, blutsaugende Insekten mit einem seitlich stark zusammengepressten Körper, die über eine außergewöhnliche Sprungfähigkeit verfügen. Sie sind in der Regel auf einen bestimmten Wirt (Mensch, Katze, Hund) spezialisiert, können zur Not aber auf andere Wirte ausweichen. Ihre Stiche verursachen starken Juckreiz, darüber hinaus können Flöhe Krankheiten übertragen.

Pharaoameisen

Die Pharaoameise (Monomorium pharaonis) stammt ursprünglich aus Asien und wurde durch den Warenverkehr nach Europa und damit auch nach Hamburg eingeschleppt. Sie ist mit ca. 2 mm kleiner als heimische Ameisen und rötlich-gelb gefärbt. Pharaoameisen halten sich versteckt im Mauerwerk oder unter Fußböden, Fliesen etc. auf. Sie bevorzugen eiweiß- und zuckerhaltige Nahrung, unter anderem Blut und Eiter, wodurch sie vor allem in Krankenhäusern zum Problem werden. Doch auch in Privathaushalten kommen sie gelegentlich vor. Als Überträger von Krankheitserregern sind sie ernstzunehmende Hygieneschädlinge.

Taubenabwehr

Auch die etwa 20.000 in Hamburg heimischen Tauben und damit die Taubenabwehr ist in Hamburg ein großtes Thema für den Kammerjäger. Die Freie und Hansestadt informiert auf www.hamburg.de, warum Tauben auf öffentlichem Grund nicht gefüttert werden dürfen.

Übrigens: Kein verantwortungsbewusster Schädlingsbekämpfer wird Tauben vergiften. Tauben werden lediglich von den ungewünschten Plätzen vertrieben. Daher spricht man auch von „Taubenvergrämung“. Weiteres zur Taubenabwehr in Hamburg.

Sonstige Schädlinge

Auch exotische Schädlinge werden gelegentlich nach Hamburg eingeschleppt. Mit dem größten Seehafen Deutschlands hat Hamburg als Handelsmetropole einen großen Warenverkehr. Auch die hohe Anzahl der Touristen, die in die vielfältige Stadt der Musicals, des berühmten Fischmarktes, der Reeperbahn, dem Jungfernstieg und dem UNESCO-Welterbe strömen, begünstigen die Einschleppung von Schädlingen aus aller Herren Länder.

Falls Sie unsicher sind, ob ein Schädling oder nur ein harmloses Insekt vorliegt, schicken Sie uns einfach Fotos vom Insekt oder von Rückständen des Insektes, damit wir die Tierart für Sie bestimmen können. Dieser Service ist für alle Hamburger Einwohner kostenfrei.

Schädlingsbekämpfung - was der Kammerjäger tun kann

Schädlingsplagen in Häusern und Wohnungen lassen sich nur dann langfristig in den Griff bekommen, wenn man über die biologischen Eigenschaften und die Lebensweise der Organismen genau Bescheid weiß. Beispielsweise suchen wir als Kammerjäger die Wohnung gezielt nach Versteck- und Nistmöglichkeiten der Schädlinge ab, die für den Laien nicht als solche erkenntlich sind.

Chemische Schädlingsbekämpfungsmittel (Gifte) setzen wir Schädlingsbekämpfer so sparsam wie möglich und immer punkt- und zielgenau ein. Das unkontrollierte Ausbringen dieser Mittel in Innenräumen birgt nicht nur Gesundheitsgefahren, es besteht auch das Risiko, dass Schädlinge gegen die Wirkstoffe resistent werden.

Nicht immer ist der Einsatz von Giften nötig. Je nach Schädlingsart können auch Lockstoffe und Fallen oder physikalische Verfahren, beispielsweise Wärme oder Heißdampf, zum Einsatz kommen.

Sprechen Sie mit uns. Wir beraten Sie unverbindlich und können Ihnen bereits am Telefon eine genaue Kostenspanne für einen Kammerjäger-Einsatz nennen.
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