Mäuse und Mäusebekämpfung

Mäuse im Haus, was tun?

Die einen finden sie niedlich, die anderen ekeln sich beim Anblick einer Maus. Unabhängig von der persönlichen Meinung zu den kleinen Nagern können Mäuse im Haus allerdings zur Plage werden, sofern es sich nicht um Käfigtiere, also bewusst gepflegte Haustiere handelt. Was ist jedoch so schlimm daran, wenn sich Mäuse in der Wohnung oder im Haus aufhalten? Um welche Art handelt es sich dabei üblicherweise und wie werden Sie sie wieder los?

Verschiedene Arten

Meist sind es Hausmäuse, die sich in Gemäuern und Wohnräumen ein geschütztes Plätzchen suchen. Daneben zieht es gelegentlich Wald- und Feldmäuse in der kalten Jahreszeit ins Warme. Werden Farbmäuse ausgesetzt oder büxen aus, machen sie es sich ebenfalls gerne in Häusern gemütlich, denn die Zuchttiere sind in der Natur kaum dauerhaft überlebensfähig. Die kleinen Nagetiere ernähren sich von Gräsern und Körnern, verschmähen aber auch einen tierischen Proteinsnack nicht - hier können Würmer und Käfer auf dem natürlichen Speiseplan stehen. Optische Merkmale sind die geringe Größe, die Hausmaus erreicht etwa elf Zentimeter, die spitz zulaufende Schnauze, aufrechte rundliche Ohren, längliche Nagezähne, kleine dunkle Knopfaugen und ein dünner Schwanz, je nach Art etwa so lang wie die Körperlänge (Hausmaus, Farbmaus).

Die Hausmaus ist an kurzem dunkelgrauem bis graubraunem Fell zu erkennen, wobei der Bauch heller ist. Bei Farbmäusen sind unterschiedliche Farben und Fellzeichnungen möglich. Zu ihnen zählt auch die weiße Albinomaus mit ihren roten Augen.

Eine Maus ist im Haus

Woran erkennen Sie nun, dass sich bei Ihnen eine Maus häuslich eingerichtet hat? Möglicherweise entdecken Sie angenagte Materialien oder Lebensmittelverpackungen sowie Lebensmittel selbst. Auch kleine, drei bis fünf Millimeter lange dunkle Krümel können ein Hinweis auf Mäuse sein, denn sie achten nicht großartig darauf, wo sie ihr Geschäft verrichten. Kot und Urin verbreiten in entsprechenden Mengen außerdem einen Ammoniak ähnlichen Geruch. Rascheln in Ecken oder hinter Möbeln ist ein weiterer Hinweis. Die Geräusche können sogar aus den Wänden kommen, denn einer Maus genügt bereits ein schmaler, daumengroßer Spalt, um sich hindurchzuzwängen.

Wenn Mäuse zur Plage werden

Feld- und Waldmäuse suchen meist nur einen geschützten Platz zum Überwintern. Im Frühjahr zieht es sie wieder ins Freie. Anders verhält es sich mit Hausmäusen, die gerne das ganze Jahr über den Komfort in Wohnräumen nutzen: Dort sind sie stets geschützt, finden oft ein großzügiges Nahrungsangebot vor und können sich an versteckten Plätzen Nester bauen, um den Nachwuchs großzuziehen. Eine gesunde Maus kann ganzjährig gut acht Mal im Jahr Nachwuchs bekommen, bis zu zehn Tiere sind keine Seltenheit. Es dauert nur etwa acht Wochen, bis auch die Jungtiere geschlechtsreif sind und sich ihrerseits vermehren. So kann sich sehr schnell eine ganze Kolonie ansiedeln. Wird daher eine Hausmaus entdeckt, ist diese selten alleine. Farbmäuse sind ähnlich produktiv. Bei einer Lebenserwartung von einem bis zwei Jahren kann sich jeder ausrechnen, wie viel Nachwuchs eine einzige Maus erzeugen kann und wie sich die Anzahl durch deren Fortpflanzung potenziert.

Im Haus können die kleinen Tierchen beträchtliche Schäden anrichten, denn die vorderen Nagezähne wachsen ständig nach. Instinktiv werden sie durch das Benagen harter Materialien wie Holz oder gelegentlich auch Kunststoff abgeschliffen. Deshalb sind Möbel, Kabel und Drähte kaum vor ihnen sicher, was neben den Materialschäden technische Defekte und Stromausfälle zur Folge haben kann. Für ihre Nester suchen Mäuse weiche Stoffe zusammen. Das kann Papier sein, aber auch Textilien und das Innenleben von Kissen und gepolsterten Sofas. Während sie draußen fressen, was sie in der Natur finden, nehmen sie im Haus alles Verfügbare dankbar an. Da sie sich abwechslungsreich ernähren, knabbern sie einfach alles an, ob Brot, Käse, Wurst, Obst, Gemüse, Schokolade oder Fleisch.

Neben den Schäden, die sie anrichten können, gelten Mäuse als potenzielle Träger verschiedener Krankheiten, darunter Salmonellose, Leptospirose, Nagerpest, Dermatomylose und Hanta-Fieber. Übertragungen sind zwar nicht sehr häufig, aber möglich, und der beißende Uringeruch ist nicht unbedingt gesundheitsfördernd.

Wie werden Sie die Mäuse wieder los?

Im Handel erhalten Sie verschiedene Mittel gegen Mäuse. Zunächst aber sollten Sie ihnen den Aufenthalt in Ihrem Haus weniger angenehm gestalten. Dazu zählt das mäusesichere Verpacken und Lagern von Lebensmitteln, das Verschließen von Ritzen und Spalten im Gemäuer und in den Wänden sowie der umsichtige Umgang mit Abfällen. Das dient zugleich der Vorbeugung. Zum Einsatz gegen Mäuse gibt es Ultraschallgeräte, Fallen, starke Geruchsmittel und Gift. Ultraschallfrequenzen zeigen jedoch meist nur kurzfristigen Erfolg - die Tiere gewöhnen sich daran. Ätherische Öle oder Buttersäure zeigen ebenfalls nur begrenzte Wirkung: Die Geruchsintensität lässt nach und der Einsatz ist ohnehin nur lokal begrenzt möglich, so dass die Mäuse einfach ausweichen. Es ist also zwingend notwendig, zugleich die Lebensbedingungen für die Mäuse möglichst unattraktiv zu gestalten.

Der Einsatz von Schlag- oder Lebendfallen ist sinnvoll gegen einzelne Exemplare. Dazu müssen sie an den richtigen Stellen platziert und mit begehrten Leckereien bestückt sein. Es werden möglichst Schlupflöcher und Laufwege der Mäuse ausgewählt. Als Leckerbissen eignet sich beispielsweise Nugatschokolade oder Nutella. Achten Sie außerdem darauf, dass weder Kinder noch Haustiere an Schlagfallen gelangen können, um sich nicht ernsthaft zu verletzen. Während Schlagfallen zum Tod führen, bleiben die Mäuse in Lebendfallen unversehrt und können ausgesetzt werden. Wählen Sie dazu mindestens eine Entfernung von 500 Metern zum Haus, vorzugsweise sehr viel mehr, da die Mäuse sonst schnell wieder den Weg zurückfinden.

Eine Alternative ist der Einsatz von Giftködern. Das Gesundheitsrisiko für Kinder und Haustiere ist dabei allerdings ungleich höher. Richtig eingesetzt wird so andererseits rasch eine gesamte Population vernichtet.

Professionelle Mäusebekämpfung durch uns als Kammerjäger

Möchten Sie auf Nummer sicher gehen oder haben Ihre Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg gezeigt, ist es an der Zeit, einen Hamburger Kammerjäger hinzuzuziehen. Das ist in der Regel der Fall, wenn sich bereits seit längerer Zeit Mäuse angesiedelt und entsprechend vermehrt haben.

Als Ihr Kammerjäger für Hamburg werden wir uns innen und außen genau nach Einstiegsmöglichkeiten und Schlupflöchern umschauen sowie die genutzten Wege eingrenzen. Weiterhin werden wir in den Wohnräumen nach Attraktivitäten wie unzureichend gesicherten Lebensmitteln und Nistmaterialien wie Papier oder Pappe suchen.

Nach einer Bestandsaufnahme wählen wir als Schädlingsbekämpfer geeignete Fallen und Plätze zum Aufstellen. Bei starkem Befall können auch gezielt ausgelegte Köder erforderlich sein. Diese werden sicherheitshalber in Boxen, sogenannte Köderstationen, platziert.

Als professionelle Kammerjäger haben wir in Hinblick auf die Giftstoffe, auch Rodentizide genannt, andere Möglichkeiten, da spezielle Giftstoffe nicht für jeden erhältlich sind. Zugleich können wir Ihnen präventive Tipps geben, um einer erneuten Ansiedlung von Mäusen vorzubeugen.
Kammerjäger